Inszenierung im absoluten Staat

Diese Stunde drehte sich alles um den Absolutismus sowie um die Inszenierung, welche innerhalb des absoluten Staats stattfand. Dafür wurde anfänglich das Titelbild des Leviathan herangezogen, welches vom Staatstheoretiker Thomas Hobbes als schriftliche Begründung für den Absolutismus geschrieben wurde. Dabei kam das Wesen der unbeschränkten und ungeteilten Herrschaftsform deutlich zum Vorschein, woraufhin der Absolutismus definiert und mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, die eher zur Begrifflichkeit des Fürstenstaates raten, verglichen wurde. Nachdem die Selbstinszenierung absoluter Herrscher am Beispiel von Ludwig XIV. durch seine Repräsentationspolitik (Ruhm, Pracht und Ablenkung) veranschaulicht wurde, konnte auch die Sonne als Markenzeichen und die Bedeutung der Akademien besprochen werden. Danach wurde noch der Lebensstil der Adeligen mit der Festkultur der Untertanen verglichen und über Ludwigs Einfluss in die europäische Hofkultur debattiert. Abschließend wurde anhand eines Journals des Fachdidaktik Zentrums für Geschichte der Universität Wien zum ersten Mal ein wissenschaftliches Paper gelesen, welches ebenfalls die höfische Repräsentation am Ende des 17. Jahrhunderts näher beleuchtete. Hierbei galt es den Text genau zu verinnerlichen, zu reflektieren und anschließend innerhalb eines kurzen Essays die wichtigsten Fakten davon zusammenzufassen.


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