In dieser Stunde wurde ausführlich über das Thema Objektorientierung in der Programmierung, anhand der sogenannten Motion Graphics, gesprochen. Dazu wurde zu Beginn ein einfaches Programm in Python entwickelt, welches auf einem selbst erstellten Canvas einen Ball als Objekt hin- und herfliegen lässt. Nachdem die Problematik rund um die Koordinaten eines Objektes geklärt wurde, musste innerhalb desselben Programms ein zweiter Ball erstellt werden, welcher sich fast identisch zum Ersten verhält. Allerdings stellte sich hierbei die Frage, ob der erhebliche Codeaufwand beim Duplizieren dem eigentlichen Endergebnis gerecht wird. Aus diesem Grund wurde, anhand eines Personenbeispiels, das Fachkonzept der Klassen erklärt, auf die jedes erstellte Objekt zurückgreifen kann. So wurde schlussendlich das Animationsprogramm durch eine eigene Klasse mit zwei Funktionen erweitert, in der jedes Objekt mit unterschiedlichen Übergabeparameter erzeugt werden kann. Somit wurde der Codeaufwand im Hauptteil des Programms wesentlich verringert, wodurch es auch leichter lesbar wurde.
Emotionalspirit.de - Programmierparadigmen (Quelle: https://bit.ly/3LSP18E)